Der Tag, an dem ich wusste: ich mache mich im Bereich Network Marketing nebenberuflich selbstständig

Donnerstag, der 14. April 2022 – das ist der besagte Tag, an dem ich mich als Partnerin im Bereich Network Marketing eingeschrieben habe. Ich war schon länger in Kontakt mit meiner jetzigen Mentorin. Es hat von Anfang an gut zwischen uns gepasst. Und ich war seit längerem auf der Suche. Auf der Suche nach was genau? Das erfährst du in diesem Blogbeitrag.

Ein lang gehegter Traum

Bereits in meinen 20er Jahren habe ich immer wieder einmal davon geträumt, mich selbstständig zu machen. Damals war ich als Büroangestellte in der Privatwirtschaft beschäftigt. Es war eine gute Anstellung. Aber da war die Sehnsucht nach mehr – mehr Selbstverwirklichung, mehr Flexibilität und Freiheit, und einfach auch eine Sehnsucht nach etwas Neuem. Die Frage war nur, als was ich mich selbstständig machen könnte? Ich hatte keine Ahnung.

Dazu kam, dass es im näheren Umfeld niemanden gibt, der Selbstständig ist. Auf die Schnelle fällt mir eine Person ein. Selbstständigkeit war irgendwie etwas Abstraktes. Ich wusste nicht, wie das wirklich funktioniert und ich hörte immer das Selbstständigkeit „selbst und ständig“ bedeutet. Das wollte ich nicht für mein Leben.

Auf der Suche nach einem zweiten Standbein

Die Geschichte ging so weiter, dass ich mit 29 Jahren berufsbegleitend das Studium zur evangelischen Religionslehrerin begann. Das hatte zwar nichts mit dem Traum der Selbstständigkeit zu tun, aber ich kam meinem Berufswunsch aus Jugendzeiten näher. Als Jugendliche wollte ich Kindergärtnerin werden. Dies erfüllte sich nicht, da ich alleine ganz gut mehrstimmig singen kann. Das kam bei der Aufnahmeprüfung an der Kindergartenschule nicht an.

Mir wurde schon zu Studienbeginn gesagt, dass ich mich zukünftig um ein zweites Standbein umschauen sollte. Wie die Zukunft für den Religionsunterricht aussieht weiß niemand so recht. Tatsache ist auf jeden Fall, dass die Taufen rückgängig sind und somit längerfristig auch die Anzahl der evangelischen SchülerInnen.

Okay, ein zweites Standbein… Da habe ich nach mehreren Jahren nebenberuflichem Studium inklusive Burnout das Lehramt zur evangelischen Religionslehrerin gemacht und nun sollte ich mich weiter umsehen? Ehrlich gesagt war das ermüdend.

Network Marketing – das könnte doch etwas für mich sein?

Nun zurück zur Einleitung. Meine Mentorin und ich waren, ich glaube, seit Anfang 2022 in Kontakt. Wir haben uns über eine Online-Challenge kennengelernt. Schnell merkten wir, dass wir ähnliche Interessen haben. So entstand ein schöner und tiefgehender Austausch. Es passte auf Anhieb. Ich finde es immer interessant, was mein Gegenüber ausmacht. Welche Hobbys gibt es, wenn lesen dabei ist, welche Bücher liegen auf dem Nachttisch, welchen Beruf geht er oder sie nach, usw. So erfuhr ich, dass meine jetzige Mentorin ausgebildete Coach ist und im Bereich Network Marketing tätig ist.

Das arbeitete tagelang in meinem Kopf. „Könnte das für mich etwas sein? Aber nein, ich kann das doch gar nicht und will es eigentlich nicht. Ich habe immer schon gesagt, dass ich so etwas nie machen werde.“ Die altbekannten Glaubenssätze nisteten sich in meinem Kopf weiter ein: ich kann das nicht, ich bin nicht gut genug.

Aber da war eine neue Stimme in meinem Kopf, die das hinterfragte. Stimmt das wirklich, was ich da denke? Was ist, wenn das die Möglichkeit ist? Was ist, wenn es mir Spaß macht? Mit Sicherheit kann ich da viel lernen und es ist mit keinem Risiko verbunden.

Meine 3 Hauptgründe für mein Ja zur Selbstständigkeit im Bereich Network Marketing

Nachhaltigkeit

Mit einer Reli-Gruppe war ich gerade dabei, einen Beitrag für einen Wettbewerb zum Thema Schöpfungsverantwortung zu gestalten. Die SchülerInnen kreierten ein großartiges Brettspiel. Als das Spiel fertig gestaltet war, spielten wir es einmal durch. Auf manchen Feldern muss man eine Karte ziehen und eine Frage beantworten. Man hat drei Antworten zur Auswahl. Es sind keine unbekannten Fakten, die sie da abfragen (die Sachinformationen suchten sie sich aus verschiedenen Büchern heraus). Aber eine Frage berührte mich auf eine Art und Weise, dass ich wusste, ich kann so nicht mehr weitermachen. Die Frage war, wie hoch der Plastikanteil im Magen einer Meeresschildkröte ist. Die Antwort ist: 74 %

Ich fragte mich tagelang, was mit uns Menschen los ist. Wir wissen das alles (Müllinseln im Meer, Mikroplastik in unserem Essen usw.). Es gibt viele Lösungen und Alternativen. Aber der Großteil von uns tut weiter wie immer. Und ich gehöre definitiv zu diesem Großteil dazu.

Meine erste Entscheidung war: Ich möchte mein Badezimmer grün machen (nein, nicht grün streichen). Es soll kein Mikroplastik beim Abfluss hinuntergespült werden. Als ich diese Entscheidung getroffen habe, viel mir sofort ein Unternehmen ein, das ich bereits kannte und Nachhaltigkeit durch und durch lebt. Es war mir klar, dass ich ab diesem Tag auf die Pflegeprodukte dieser Firma umsteige. Ich entschied auch recht schnell, dass ich aktiv mithelfen möchte, diese Produkte in die Welt zu bringen. Dieses Unternehmen vertreibt die Produkte über Network Marketing, da sie zu frisch für den normalen Handel sind.

Neue Herausforderung

Ich bin sehr gerne Religionslehrerin. Aber ich mache diese Arbeit nun schon seit ein paar Jahren und ich merke mehr und mehr, dass mir eine neue Herausforderung fehlt. Im Frühjahr 2022 war diese Sehnsucht sehr groß. Ich überlegte, was ich angehen könnte. Es war sogar der Gedanke da, ob ich mir eine neue Arbeit suchen sollte. Beim Durchsehen der Stellenangebote, fragte ich mich, was ich da eigentlich mache. Wie schon gesagt, ich bin sehr gerne Religionslehrerin. Ich will das weiterhin machen. Aber ich möchte wieder Neues lernen, meine Komfortzone öfters verlassen und mich beweisen. Ja, ich möchte mich auch beweisen. Das wird mir jetzt beim Schreiben klar.

Privatwirtschaft

Wie ich bereits erwähnt habe, war ich vor meiner Tätigkeit als Religionslehrerin in der Privatwirtschaft als Büroangestellte beschäftigt. Ich interessierte mich damals bereits für Unternehmensorganisation, Mitarbeiterführung u.v.m.
In den letzten Jahren nahm ich an Webinaren zum Thema Selbstständigkeit, Sichtbarkeit auf Social Media und anderen Themen teil. Ich beschäftige mich sehr gerne mit solchen Themen, aber als Religionslehrerin kann ich nicht wirklich viel davon umsetzen.

Und so nahm ich immer mehr wahr, dass mir in gewisser Weise die Privatwirtschaft fehlt. Und so entstand eine Frage mehr in meinem Kopf: Wie kann ich das wieder in mein Leben bringen? Mit Network Marketing ist das möglich. Ich kann es neben dem Religionslehrerin Sein leben, ganz flexibel und selbstbestimmt. All das gelernte versuche ich jetzt anzuwenden und zu vertiefen. Ich probiere mich aus. Und das Schöne dabei ist, dass ich im Team arbeite. Wir tauschen uns aus, bilden uns gemeinsam weiter, überschreiten unsere Komfortzonen, reflektieren gemeinsam, unterstützen uns gegenseitig. Ich darf lernen, was es bedeutet selbstständig zu sein und wie man ethisch korrekt Network Marketing betreibt.

Donnerstag, der 14. April 2022

Der 14. April 2022 war der Tag, an dem ich mich entschied, mich im Bereich Network Marketing selbstständig zu machen. Es waren gerade Osterferien. Ich war vor den freien Tagen sehr ausgelaugt und ehrlich gesagt gar nicht gut drauf. Es war mir alles zu viel, so fühlte es sich für mich an. Ich merkte, dass es Zeit für eine Veränderung ist, Zeit für eine Entscheidung.

Meine Mentorin und ich trafen uns zu einem Business-Gespräch auf Zoom. Die Entscheidung traf ich bereits vor unserem Treffen – in der Früh am besagten Tag. Das Business-Gespräch war nur noch die Bestätigung für meine Entscheidung. Es fühlte sich gut an. Ich wusste, dass ich in diesem Business sicher öfters meine Komfortzone verlassen muss. Aber genau das wollte ich.

Diese Entscheidung schenkte mir neue Energie und Motivation. Ich habe es noch keinen Tag bereut. Heute kann ich meine vielen Interessen ausleben.

4 Responses

  1. Marita sagt:

    Liebe Daniela,
    war für ein toller Blogbeitrag. Danke für den sehr ehrlichen Einblick in Deine Gedanken- und Entscheidungswelt.

    Liebe Grüße,
    Marita

  2. Sue Wohlheim sagt:

    Liebe Dani,
    schön, dass Du den Mut hattest, mit dieser Art von Selbstsändigkeit, einzusteigen! Die vielen Erkenntnisse, deine Gedanken über Deinen Beruf und den Beruf(ung)en zeigen sich immer wieder auf Deinem Weg, den Du gehst!
    Liebe Grüsse, Sue

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